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Odontomachus haematodus

Hinzugefügt am: 23.07.2010
Artikelnummer: odsp0003
Schlüsselwörter:

Die Ameisen sind in der Lage sich durch plötzliches Zuschnellen ihrer Mandibeln bis zu 40 cm weit weg zu katapultieren. Das plötzliche Zuschnellen der Mandibel ist der schnellste Mechanismus im Tierreich. Der Oberkiefer schließt sich mit einer Geschwindigkeit von 38 bis 64 m/s. Mit dem Zuschnappen der Mandibeln betäuben die Ameisen ihre Beutetiere um sie anschließend zu erstechen und zu erlegen. Eignet sich nicht für ein Gesellschaftsbecken da sie andere Arten bei der ersten Begegnung angreift.
O. haematodus cf. pubescens nistet gelegentlich in Epiphyten (Orchideen, Farne). Das Aggressions- und Alarmverhalten verläuft bei dieser Unterart anscheinend in Abstufungen: Bei Neststörungen kann es vorkommen, dass Arbeiterinnen beim Umherlaufen oder Flüchten mit Brut  den Hinterleib nach unten einklappen, sodass es zu einer Körperhaltung ähnlich wie bei Myrmicaria-Arten kommt.

  • Taxonomie: Unterfamilie Ponerinae, Tribus Ponerini
  • Verbreitung: Südamerika
  • Farbe: schwarz, (cf. pubescens behaart: matt-schwarz)
  • Größe: 8 - 12 mm
  • Winterruhe: Nein
  • Nahrung: Zuckerwasser und Insekten
  • Temperatur: 24 - 28 °C
  • Nestbau: Erdnester und morsches Holz, hohle Kokusnüsse, Laubansammlungen
  • Haltungsklasse: einfach
  • Gefahren: können Stechen
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Kleine Kolonie - Zur Zeit nicht verfügbar
Mit 5-10 Arbeiterinnen